Portugal Impressionen (5.24)











Ich bin begeistert von Portugal! Man sieht wenig Polizei auf den Straßen, aber es läuft auf den Straßen vernünftig und diszipliniert.






















zum Abbiegen aber echt praktisch: Linksabbieger brauchen nicht auf der Landstaße stehen bleiben







Porto (3.6.24)









Die Stadt wird von der Douro in 2 Teile geteilt, Porto liegt am nördlichen Ufer, der südliche Teil heißt „Vila Nova de Gaia„
Beide Stadtteile werden durch etliche Brücken miteinander verbunden:








die Kirche rechts im Bild, das sind eigentlich 2 Kirchen, die „Igreja dos Carmelitas“ und die „Igreja do Carmo“. Der Legende nach bestand im 18. Jahrhundert aber ein Verbot, daß man keine 2 Kirchen nebeneinander bauen durfte. Dies hat man dadurch umgangen, daß man einfach ein Haus, das dreistöckige Casa Escondida, dazwischen gebaut hat, links im Bild. Es ist ein bisschen breiter als 1m, zum Glück nur auf dieser Seite, nach hinten wirds ein bisschen breiter.















links im Bild: diese bekannte Persönlichkeit steht Wache vor einem Gummibär Laden, während die ander Perönlichkeit im Laden befindet, ob er einkauft oder nur naschen will konnt ich nicht in Erfahrung bringen!
Nazare und das Desaster (29.5.24)


unter Wasser befindet sich ein ca. 230km langer und bis zu 5000m tiefer Unterwassercanyon





Eigentlich wollte ich nur den Surfstrand besuchen. Um dorthin zu gelangen führte mich das Navi auf die schmale Ringeinbahnstraße in die Altstadt. Plötzlich hat der Motor keine Leistung mehr, hustet, stottert und stirbt dann ganz ab. Jetzt steh ich da in dieser schmalen Straße, die ist komplett blockiert von mir, hinter mir staut sich der Verkehr mit entsprechendem Hupkonzert und die Karre will nicht starten! Irgendwann ist er dann doch soviel gekommen, daß ich zumindest ein Stück vorziehen konnte, damit der Verkehr an mir vorbei konnte. Es hat ne Weile gedauert, dann sprang der Motor erneut an und war zumindestens bereit, mich aus der Stadt zu bringen, wo ich 2km außerhalb einen großen Parkplatz fand. Ich bin noch von der Straße runter gekommen und 20m in den Parkplatz und dann war endgültig Schluß. Ich stand zwar ungünstig, aber akzeptabel – jeder konnte rein und raus.
Warum bekam er keinen Sprit mehr? Sprit war noch genug in den Tanks. Schnell hatte ich die Filter in Verdacht. Werzeug raus, Separfilter (Zusatzfilter zwischen Vor- und Hauptfilter), aufgeschraubt und siehe da, das Papier war sowas von dicht. Also ist der Sprit in Marokko nicht gerade der sauberste. Neues Filterelement rein und die Karre lief wieder, als wenn nix gewesen wär.
Obidos (28.5.24)
Den alten, wunderbar restaurierten, Ortskern umgiebt eine vollständig erhaltene Stadtmauern umgebenen, die teilweise begehbar ist. Zahlreiche Veranstaltungen locken Besucher an, darunter ein internationale Literaturfestival und ein Mittelaltermarkt (Ende Juli / Anfang August), der zu den bekanntesten und ältesten seiner Art im Land gehört. Obidos ist en Touristenort, aber man hat sich sehr viel Mühe gegeben, sich von anderen Orten zu unterscheiden:





Was für eine geniale Idee!
P.S.: die Jahreszahlen gehören mir zum Gag














oben auf der Galerie spielt die Geigerin „Led Zeppelin,, Stairway to heaven“
es war großartig
Evora und die Knochenkapelle (27.5.24)

















Im 16. Jahrhundert wurden 5 Friedhöfe der Stadt aufgelöst, doch wohin mit den menschlichen Überresten von 5000 Skeletten? Na klar, man baut eine Kapelle!
Überm Eingang steht auch noch ganz nett:
„Wir, die Knochen, die hier liegen, erwarten die deinen!“ – wie ermutigend.



Sagres und „Letzte Bratwurst vor Amerika“ (22.5.24)


Sagres ist ein kleiner Ort und liegt an einem Felssporn am südwestlichsten Eck von Europa.


Eine solche Lage kommt natürlich nicht ohne eine entsprechende Festungsanlage aus!
Ein paar Kilometer weiter liegt Kap St. Vincent. Hier gibt es die „Letzte Bratwurst vor Amerika“! Seit Mitte der 90er gibt es sie hier. Die Gründer haben mittlerweile ihren Stand an einen Thüringer verkauft und so gibt es hier original Thüringer Rostbratwürste; einmal die Woche kommt der LKW aus Deutschland und bringt Nachschub an Würst und Senf, die Semmel kommt von einem lokalen Bäcker. Was soll ich sagen, nach 6 Monaten abstinenz! – ich konnte nicht widerstehen, hmmm und gschmeckt hat des.



